Eine ganz andere Liebe (2013)


"Ein besonderes Buch." (Jana Walther)


Inhalt:

 

Michael ist sechzehn und mit der gleichaltrigen Anna zusammen. Sie leben in der Idylle einer Kleinstadt unweit von Wien, und es ist, als wären sie immer schon füreinander bestimmt gewesen. Dass Michael beim Sex so zärtlich ist, genießt Anna. Dass er dabei an die halbnackten Surfer auf den Postern über ihrem Bett denkt, verdrängt Michael. Als er aber Daniel kennenlernt, bricht das Gebäude seines bisherigen Lebens wie ein Kartenhaus zusammen. Daniel musste nach einem Vorfall mit Drogen die Schule und Wien verlassen und wohnt nun bei seinem Onkel, dem Betreiber eines Sommerkinos, in dem alte Horrorklassiker gezeigt werden. Bei einer Vorstellung von Frankenstein kommt es zwischen Michael, dem Filmfreak, und Daniel, dem lebenslangen Außenseiter, zum ersten Kuss. Sie sind sich aber nicht bewusst, dass Anna alles mitansieht ...

 

Eine Geschichte über einen langen heißen Sommer der Entscheidungen: Wie Michael und Daniel einander näherkommen, wie sie lernen, zueinander und ihrer Liebe zu stehen, wie sie sich auf Momente der Zärtlichkeit und echte Nähe zum anderen einlassen, beschreibt der Roman Eine ganz andere Liebe in unverklemmt-offener Sprache und unverkitscht-zarten Bildern einer jungen Liebe. Michael, Daniel, aber auch Anna finden sich in einem Dreieck der verwirrenden und verwirrten Emotionen. Sie müssen sich klar werden, was sie im Leben wirklich wollen, sie erkennen im Laufe dieses mitunter schmerzlichen Prozesses auch, dass es manchmal großen Mutes bedarf, zu seinen Gefühlen zu stehen.

 

Hintergrund:

 

Die Erfahrungen, die ich nach dem Erscheinen meines ersten Romans Damals ist vorbei beim Verschicken des Exposés von Eine ganz andere Liebe mit zwei als schwierig bekannten Persönlichkeiten des schwulen Verlagswesens machen musste, hatten es wahrlich auf sich. Das Unvermögen dieser Herren, innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens klar zu sagen, ob sie nun an meinem Text interessiert wären oder nicht, hat damals ganz schön an meinen Nerven und meiner Energie gezehrt. Dies ist der Grund für den mehrjährigen Abstand zwischen Damals ist vorbei und Eine ganz andere Liebe: Zuerst großes Interesse zu bekunden, nur um sich nach diversen Änderungsvorschlägen und einer mehrmonatigen abermaligen Prüfzeit dann doch gegen die Veröffentlichung zu entscheiden - darüber muss man als Autor erst einmal hinwegkommen. Und auf die präpotent-besserwisserischen Mails dieser Herren hätte ich auch gut und gern verzichten können.

 

Doch dann ging alles Schlag auf Schlag, denn Achim Albers, der Verleger von Himmelstürmer, ist einer, der auf Anhieb weiß, was er will. Eine ganz andere Liebe bot sich ja auch wirklich für die "Junge Liebe"-Schiene des Verlags an, und nach anfänglichem Zögern von Achims Seite stieß auch mein Vorschlag, ein Gemälde des niederländischen Malers Martin-Jan van Santen als Vorlage für das Cover zu nehmen, auf Verständnis. Martin-Jans Bilder waren mir beim Stöbern im Internet aufgefallen - Szenen und Figuren, als stammten sie direkt aus meinen Geschichten. Hier gibt es eine unleugbare Geistesverwandtschaft, und nach einigem Zaudern schrieb ich Martin-Jan einfach eine Mail und fragte zaghaft bei ihm an, ob wir eines seiner Bilder für ein Buchcover verwenden dürften. Die freundliche Antwort: Jederzeit und immer wieder! Inzwischen, denke ich, sind diese Cover, die so gar nichts mit den Muskeltorsi gemein haben, die derzeit in Mode zu sein scheinen, zu so etwas wie einer Art von Markenzeichen meiner Bücher im Himmelstürmer-Verlag geworden.

 

Eine ganz andere Liebe

Himmelstürmer Verlag 2013, ISBN978-3863613167, 178 Seiten, € 14,90

auch als E-Book erhältlich, € 12,99

 

 

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